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Dreh dein Handy ab! Fünf Wege, um mehr Fokus in die tägliche Arbeit zu bekommen

Magazin Contact #25

Das Telefon klingelt, ständig trudeln E-Mails in den Posteingang, und dann blinkt und vibriert das Smartphone, die Smartwatch oder das Tablet auch noch andauernd. Mittlerweile ist das komplett normal, besonders bei den Millennials, die mit der Digitalisierung und den neuen Medien aufgewachsen sind.

Millennials schreiben und empfangen durchschnittlich 100 Textnachrichten pro Tag und verbringen rund zwei Stunden täglich in den sozialen Medien. Sie sind immer und überall erreichbar. Kehrseite der Medaille: Der Fokus auf die Arbeit leidet unter den dauernden Ablenkungen, und Studien belegen, dass wir dadurch verlernen, uns zu konzentrieren. Forscher der Universität von Texas haben im Rahmen der Studie Brain Drain* herausgefunden, dass uns das Smartphone einen Teil unserer Hirnleistung raubt. Die Ergebnisse belegen, dass es bereits ausreicht, das eigene Smartphone in Sichtweite zu haben, um sich schlechter zu konzentrieren.

Eine mögliche Erklärung dafür ist, dass sich die Probanden unbewusst dazu zwingen mussten, nicht auf das Display zu schauen, um beispielsweise neue Nachrichten zu checken. Das kostete einen großen Teil der Konzentrationsleistung. Eine andere Erklärung ist, dass Menschen ihre Denkleistung immer mehr an das Smartphone abgeben, das Gehirn also nicht mehr gefordert wird, um Probleme zu lösen.

Die gute Nachricht: Konzentration ist trainierbar. Wir haben recherchiert und einige Tipps zusammengetragen, um sich im Arbeitsalltag besser konzentrieren zu können.

Hier gehts zu den fünf Wegen, um mehr Fokus in die tägliche Arbeit zu bekommen

 

Weniger Handy: mehr Erfolg.

In der Studie beobachteten Forscher der Universität in Texas ca. 800 Smartphone-Nutzer. Sie wollten herausfinden, wie gut die Versuchspersonen bestimmte Aufgaben fehlerfrei lösen, wenn ihr Smartphone zwar in der Nähe, aber nicht in Gebrauch ist. Alle Probanden mussten die Geräte stumm schalten. Eine Gruppe sollte das Gerät anschließend in einen anderen Raum legen. Die zweite Gruppe sollte es in die Tasche stecken. Die dritte durfte es mit dem Bildschirm nach unten auf den Tisch legen. Nun bekamen die Teilnehmer Aufgaben, die nur bei voller Konzentration mit einer guten Punktzahl zu lösen waren. Die Gruppe, deren Geräte in einem anderen Raum lagen, erzielte deutlich bessere Ergebnisse als jene mit den Smartphones auf dem Tisch.

 

* Adrian F. Ward, Kristen Duke, Ayelet Gneezy and Maarten W. Bos, ”Brain Drain: The Mere Presence of One’s Own Smartphone Reduces Available Cognitive Capacity”, Journal of the Association for Consumer Research 2, no. 2 (April 2017): 140-154. doi. org/10.1086/691462

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