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Case Study: bluebird.space

New-Work-Arbeitswelt (er)leben.

New Work ist ja eigentlich ein abstrakter Begriff – außer man erweckt ihn zum Leben: Genau das hat Wiesner-Hager im neuen Salzburger Vertriebs-Büro gemeinsam mit der Beratungsfirma PINUS.TEAM getan.

Schon zu Beginn der Überlegungen war klar, dass es sich um keinen klassischen Schauraum handelt, sondern dass ein gänzlich neues „Shared Office“-Konzept entwickelt werden sollte. Dieses passt perfekt zum Standort am Gelände der Panzerhalle Salzburg – einem Hotspot der Salzburger Kreativszene – ebenso wie zur Unternehmens-Positionierung, in der Kreativität und Konzeptorientierung eine zentrale Rolle spielen. Die innenarchitektonische Umsetzung erfolgte durch Roomware Consulting.

Das Büro wurde als Shared Office konzipiert, in dem sich mehrere Firmen partnerschaftlich gemeinsame Büro- und Kommunikationsflächen teilen. Ein intelligentes Zonierungskonzept sorgt dafür, dass die Arbeitsplätze der Firmen klar zugeordnet sind und die Privatsphäre gewahrt bleibt. Der Standort bekam sogar einen eigenen Namen: Mit „bluebird.space“ sollen die Bedeutung als Ort des Netzwerkens und Coworkings und eine völlig neue New-Work-Philosophie symbolisiert werden.

 

Zukunftsmodell Shared Office.

Ursprünglich als Coworking-Konzept für Freelancer und Start-ups gedacht, bedienen sich nun auch immer mehr etablierte Unternehmen gemeinschaftlich nutzbarer Büroflächen. Auch ohne unmittelbare Zusammenarbeit der beteiligten Unternehmen entsteht hier eine Community, von der die Menschen und Firmen in mehrfacher Hinsicht profitieren. Temporäre Projektteams finden im Shared Office Rückzugsorte zur Kollaboration und zu gegenseitigem Gedankenaustausch. So werden die Kommunikationsräume auch im bluebird.space externen Firmen für Meetings und Workshops angeboten. „Zukünftig noch größere Bedeutung haben die gelebte Zusammenarbeit und die Selbstbestimmung in der Organisation, die für die Arbeitgeberattraktivität entscheidend sein werden“, betont Helene Stainer von PINUS.TEAM.

Damit das Zusammenleben dieser vielen unterschiedlichen Organisationen auch reibungslos funktioniert, ist es wichtig, ein Committment zu schaffen. Themen wie ein respektvoller Umgang untereinander oder Richtlinien wie das Einhalten der Clean Desk Policy sind auch im bluebird.space schriftlich festgelegt worden. Zudem gibt es sogenannte Community Manager. Sie berücksichtigen die Interessen aller im Haus, koordinieren die interne Kommunikation sowie die Buchung von Besprechungsräumen und bilden letztlich das Bindeglied zwischen allen Arbeitenden im bluebird.space.

Gestalterischer Spielraum.

Industrial Style oder Wohnzimmer, Lounge oder Working Café, kreative Landschaft oder urbaner Marktplatz – Shared Offices bieten einen großen gestalterischen Spielraum. „Je nach Aufgabe und Situation eignen sich Coworking Spaces ideal zur Schaffung abwechslungsreicher Arbeitsumgebungen. Diese können für unterstützendes Ambiente sorgen. Genau dieses Konzept wurde im Salzburger bluebird.space umgesetzt“, erklärt Magdalena Baum, Projektmanagerin bei Roomware Consulting. Die Empfangszone ist als Working Café mit großer Küche und Bartischen als Platz für informelle Kommunikation, Vernetzung und Beziehungspflege organisiert. Mobile Mitarbeiter erhalten im Working Café sofort ein Gefühl der Zugehörigkeit. Sitzgruppen aus Polster- und Loungemöbeln mit Blick zur Terrasse laden zur Regeneration und kreativen Inspiration ein.

Die Projekt- und Konferenzräume gewährleisten ungestörte Besprechungen und Teamarbeit. Alle Glasflächen sind mit Sichtschutz foliert. Videoconferencing-Tools und große Bildschirme ermöglichen die nahtlose Integration virtueller Teilnehmer in Hybrid-Meetings. Akustisch wirksame Vorhänge und Decken sorgen für eine angenehme Umgebung für Gespräche in ruhiger Atmosphäre.

Wer sich zur stillen und fokussierten Arbeit zurückziehen möchte, dem stehen sogenannte Fokus- und Kreativräume zur Verfügung. Stehtische fördern hier die Bewegung und Interaktion und bieten einen ergonomischen Ausgleich zur statisch sitzenden Arbeitsweise.

Workshops, kreative Meetings und Trainings lassen sich in großzügigen Kollaborationsräumen abhalten. Auch hier fördern Möbel in Stehhöhe die fließende und fast unbewusste Bewegung. Die Einrichtung spielt mit Farben und Materialien, welche Kreativität und Ideen beflügeln, aber auch kritisches Denken unterstützen. Hilfestellungen zum Sammeln von Gedanken und Vorschlägen bieten zahlreiche Visualisierungselemente, wie Whiteboards, Flipcharts oder Pinnwände.

Abschalten lässt sich am besten auf der Terrasse und in den Erholungsräumen. Hier können Mitarbeiter zur Ruhe kommen und ihre Gedanken neu sortieren. Loungemöbel führen automatisch zu einer entspannten Körperhaltung. Der private Rückzugsort während des Arbeitstages kann auch zum digitalen Informationsaustausch genutzt werden.

 

Großzügige und moderne Raumnutzung.

Das Büro verfolgt ein großzügiges Einzelplatzkonzept. Die Fläche von etwa 600 Quadratmetern wird auf maximal 30 Beschäftigte aufgeteilt. Es gibt kein Open Office, sondern lediglich Open Units, also Team Spaces für vier bis acht Mitarbeiter. Besonderes Augenmerk wurde auf eine gute Raumakustik, die effiziente und flexible Raumnutzung, sowie modernste Technologie gelegt.

Helene Stainer resümiert abschließend: „Das Projekt wurde 2020 unter außergewöhnlichen Umfeldbedingungen umgesetzt. Die Erschwernisse haben aber die erfolgreiche Teamarbeit nie gefährdet und das viel gelobte Ergebnis ist für die Mitarbeiter und Kunden noch attraktiver geworden als im ursprünglichen Plan konzipiert.“

Auch Markus Wiesner, Geschäftsführer von Wiesner-Hager, zeigt sich mit dem Endergebnis zufrieden: „Mit dem bluebird.space gehen wir einen völlig neuen Weg in der Konzeption von Büros. Insofern eignet sich dieses Projekt sehr gut als Role-Model für zukünftige Büroraumplanung.“

Sie sind interessiert am bluebird.space und wollen die New-Work-Arbeitsumgebung genauer kennen lernen? Dann kontaktieren Sie uns unter salzburg@wiesner-hager.com. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!