Spielraum für kreative Zusammenarbeit.

Ob Zusammenarbeit gelingt, hängt von zahlreichen Faktoren ab. Eine wichtige Rolle spielen das Raumangebot und die passende Möblierung. Sie bilden den kreativen Rahmen, der Ideen, Innovationen und das Miteinander fördert. Wir präsentieren drei Beispiele für kollaborative Raumkonzepte abseits der traditionellen Meetingräume.

 

Creative & Workshop Space.

Ein echtes Must-have, wenn es um kreative Ideenfindung geht: Der Creative & Workshop Space bietet eine inspirierende Umgebung. Ziel ist es, mit Kreativitätstechniken Innovations-Prozesse in Gang zu bringen oder Zukunftsszenarien zu entwerfen. Das gelingt am besten durch einen spielerischen Zugang. Eine möglichst lockere Raumgestaltung und weitgehend mobile Einrichtung setzen innovative Potentiale frei. Den idealtypischen Kreativraum gibt es nicht, denn die gestalterischen Freiheiten sind groß. Jedoch finden sich bestimmte Aspekte, die das schöpferische Arbeiten unterstützen sollen: „Kreativbereiche versprühen Dynamik und Beweglichkeit. Sie wirken inspirierend, einladend und stressfrei – gestaltet als lockeres und flexibles Raumkonzept ohne Zwänge. Das wird zum Beispiel in der Nutzung unterschiedlicher Ebenen spürbar: vom Couching bis zum Stehen und Gehen“, fasst Bernhard Kern, Geschäftsführer des Office Consulters Roomware, das Wesen von Workshop- und Kreativräumen zusammen.

Für das rasche und unkomplizierte Festhalten und Bewerten von Ideen sind Kreativräume zudem mit unterschiedlichen Visualisierungstools, wie (digitale) Whiteboards, Flipcharts oder Pinnwände, ausgestattet.

Fazit: Creative & Workshop Spaces bieten eine lebendige und vielseitige Umgebung, in der gemeinsame Ideen und Innovationen reifen können.

Design Thinking Room.

Eine Spezialform für den Kreativbereich stellt das Design Thinking dar. Es beschreibt einen strukturierten Ansatz zur Problemlösung und Produktentwicklung. Hier werden komplexe Aufgabenstellungen mit Hilfe kreativer Prozesse gelöst.

Kollaborative Raumkonzepte bilden die Basis, um die verschiedenen Phasen des Design-Thinking-Prozesses bestmöglich zu unterstützen. Die Teammitglieder sollen agil zusammenarbeiten, Ideen generieren, Lösungen entwickeln und Feedbacks besprechen können.

„Die Möblierung in Design-Thinking-Räumen besteht sowohl aus statischen als auch mobilen Elementen. Für eine organisierte Erfassung der Inhalte empfiehlt es sich, viele verschiedene Visualisierungstools einzuplanen“, betont Kern.

Müssen also komplexe Sachverhalte und Problemstellungen gelöst werden, unterstützen Design-Thinking-Räume eine strukturierte Projektarbeit.

Scrum Room.

Scrum ist eine agile Projektmanagement-Methode, die insbesondere in der Software-Entwicklung weit verbreitet ist. Der Begriff Scrum kommt aus dem Englischen und bedeutet Gedränge. Geliehen aus der britischen Sportart Rugby, wo Scrum eine dichte Ansammlung von Spielern beschreibt, die sich um das Rugby-Ei rangeln, symbolisiert der Begriff im Projektmanagement Gedränge im Sinne von enger Zusammenarbeit der Teammitglieder, die in ständiger Interaktion stehen.

Im Unterschied zum Design Thinking wird bei Scrum nicht streng nach Plan gearbeitet, sondern man steckt die Köpfe zusammen, um in enger Team-Abstimmung schnell auf Problemstellungen reagieren zu können.

„Gewöhnlich arbeiten Scrum Teams in einem gemeinsamen Kreativ-Büro mit sehr mobiler Einrichtung, die sich situativ rasch umstellen lässt. Unterschiedliche Visualisierungsmöglichkeiten wie beispielsweise Scrum Boards sorgen für das unkomplizierte Festhalten von Ideen und Inhalten. Daneben können auch multifunktionale Zonen wie Working Cafés und Lounges für kleine Meetings zwischendurch, wie täglich stattfindende 15-minütige Daily Scrums, genutzt werden“, erklärt Bernhard Kern.

Somit ist klar: Scrum Rooms pushen Projektteams und erleichtern spontane und schnelle Abstimmungen.

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