motiv: Seating with a smile

Ankommen – hinsetzen – loslegen: Die moderne Arbeitswelt schafft neue Anforderungen an Produkte. Diese sollen sofort einsetzbar, leicht verständlich und von wechselnden Personen verwendbar sein. In Bezug auf Bürostühle heißt das: Niemand will sich mehr die Zeit nehmen, etliche Hebel zu verstellen, um endlich gut zu sitzen. Diesen Trend zur rigorosen Vereinfachung nimmt das Bürostuhlprogramm motiv mit automatischer Gewichtserkennung auf.

Drehstühle leisten einen wichtigen Beitrag zur Ergonomie. In der Vergangenheit haben zahlreiche Normen und Regelwerke ergonomische Standards gesetzt. Eine ganze Reihe von individuellen Einstellmöglichkeiten wurden verfügbar gemacht. Einstellungen, die leider in der Praxis häufig nicht oder nicht richtig genutzt wurden. Mit motiv hat Wiesner-Hager einen Bürostuhl entwickelt, der sich an den veränderten Arbeitssituationen und Bedürfnissen der Nutzer ausrichtet. Der Stuhl fokussiert sich dabei auf die zentralen ergonomischen Erfordernisse: Stützung des passiven Bewegungs-apparates, Entlastung der Bandscheiben und Aktivierung des Herz-Kreislaufsystems durch dynamisches Sitzen.

Dabei gilt das, was man in der IT-Welt als “Usability” versteht, auch für Bürostühle: Starke Vereinfachung der Nutzung und intuitive Bedienung statt etlicher Einstell-Hebel. Viele Nutzer haben weder Zeit noch Lust, sich mit Feinjustierungen an einem Drehstuhl zu beschäftigen. Die zunehmende Dezentralisierung der Arbeit führt auch dazu, dass Arbeitsplätze häufiger von wechselnden Personen genutzt werden. Nicht zuletzt deshalb sollten Bürostühle sofort einsetzbar sein, ohne die Ergonomie zu vernachlässigen.

Ergonomie neu gedacht: Die Twist-Balance-Mechanik.
Die Twist-Balance-Mechanik von motiv nutzt die Vorteile einer Synchronmechanik und verzichtet dabei auf die Komplexität klassischer Mechaniken. Sie ermöglicht eine automatische Gewichtserkennung mit nur ganz wenigen, dafür umso flexibleren Bauteilen, indem sie die kinetischen Kräfte seiner Materialien wirken lässt: Eine vorgespannte Feder aus hochfestem Polymer-Kunststoff reagiert beim Hinsetzen auf das Körpergewicht des Nutzers: Je mehr Gewicht auf die Feder wirkt, desto größer wird ihr Widerstand. Damit reguliert sie automatisch den Anlehndruck der Rückenlehne, und ein intuitives Sitzgefühl entsteht. Eine Feinjustierung ist nicht notwendig, da motiv für ein breites Nutzerspektrum von 50 bis 120 Kilo sehr gut ausbalanciert ist. Bei Bedarf lässt sich die Rückenlehne per Knopfdruck in der vordersten Position arretieren. Die Konzeption der Mechanik führt zu einer Elastizität der Rückenlehne, die Mikrobewegungen der Wirbelsäule fördert und damit die Nährstoffversorgung der Bandscheiben anregt.

Designkonzept, das auf Sitzdynamik und Komfort setzt:
Formal bildet die Feder der Mechanik zusammen mit dem Rückenlehnenträger eine Art Klammer, die Sitz und Rücken elegant verbindet. Während der Netzrahmen in seiner Außenkontur sehr dynamisch gestaltet ist, verspricht der Sitz optisch und haptisch hohen Komfort. „Ich wollte das Gefühl erzeugen, sich gerne in den Stuhl hineinzusetzen. Der Komfort sollte nicht alleine durch die großzügige Polsterung, sondern auch durch den starken Horizontalradius verbessert werden. Insgesamt kontrastiert die runde Form des Sitzes die eher technischen geraden Flächen der Mechanik, der Armlehnen und der Rückenlehne“, fasst Designer Andreas Krob das Gestaltungskonzept von motiv zusammen.

Design: Andreas Krob

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