Magazin contact #23 - Magazine - A propos de nous - Concept Wiesner-Hager - fabricant de mobilier de bureau
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Le monde des meilleurs employeurs : L’architecture d’entreprise à vivre.

Magazin contact #23

Fill Maschinenbau feiert dieses Jahr das 50-jährige Firmenjubiläum. Was am 1. Juli 1966 als Zwei-Mann-Betrieb begonnen hat, ist heute – noch immer in Familienbesitz – ein weltweit führendes Maschinen- und Anlagenbau-Unternehmen mit 700 Mitarbeitern und einer der besten Arbeitgeber Österreichs.

Das Unternehmen hat in den vergangenen zehn Jahren – im Rahmen des Projektes Fill 2020 – Rund 77 Millionen Euro in den Ausbau des Firmensitzes im oberösterreichischen Gurten investiert. Das brandneue Innovations- und Kundenzentrum mit dem Eventcenter Fill Future Dome feierte pünktlich zum Jubiläum die große Eröffnung. Als Wirkungsstätte für innovative Jungunternehmer wurde eigens der Park 21 ins Leben gerufen. Fill bietet aber nicht nur Infrastruktur für Start-ups, an denen das Unternehmen beteiligt ist, sondern auch für jene, die gemeinsam mit Fill Innovationen vorantreiben wollen – mit dem Ziel, einen schnellen Know-how-Transfer mit den jungen Kreativen herzustellen. Ende 2016 wird der erste Mieter den Park 21 beziehen. Im Herbst wurde noch die Kinderbetreuungsstätte – Planet Filli Future –  eröffnet. Was das Unternehmen aber besonders auszeichnet, ist die ganz besondere Kultur, die auf gelebten Werten wie Fairness, Sicherheit und Harmonie fußt. Aufgrund des großen Engagements für die Mitarbeiter wurden Fill zwei Auszeichnungen in Form des Pegasus* in Gold für Unternehmenskultur und Weiterbildung verliehen.  Das Architekturbüro DI Andreas Matulik begleitete Fill durch das gesamte Neubauprojekt und lieferte die passende Architektur für die Innen- und Außenbereiche des beeindruckenden Neubaus. Wiesner-Hager fungiert als langjähriger Einrichtungspartner von Fill und war auch in das Projekt involviert. Da man nicht alle Tage die Möglichkeit hat, einen Blick hinter die Kulissen eines so imposanten Neubaus zu werfen, haben wir die Gelegenheit genützt, uns mit den Protagonisten dieses Projekts getroffen und mit ihnen über das Bauvorhaben, ihre Erfahrungen und die Rolle von Unternehmenskultur in der Architektur gesprochen.

 

Andreas Fill und Wolfgang Rathner zum Projekt Fill 2020, dem organisatorischen Planungsprozess des Neubaus und darüber, welche Maßnahmen im Unternehmen zur Mitarbeiterentwicklung gesetzt werden und was es mit dem Park 21 auf sich hat:

Was hat Sie dazu bewogen, das Projekt Fill 2020 zu starten? Was umfasst das Projekt kurz zusammengefasst?

Fill 2020 ist ein Strategieprojekt, das wir vor vier Jahren gestartet haben. Es fokussiert die mittel- und langfristige Ausrichtung des gesamten Unternehmens. Die Produkt- und Marktpolitik spielt dabei genauso eine Rolle wie das Wachstum des Unternehmens hinsichtlich Personal und Infrastruktur.

Wie packt man so ein großes Neubauprojekt am besten an?

Zuallererst haben wir den Raumbedarf auf Basis der Personalplanung festgelegt und so die Größe der benötigten Besprechungs- und Schulungsräume ermittelt. Sehr ähnlich lief auch die Konzeption unseres Veranstaltungscenters – des Fill Future Domes – ab, das wir auf Basis unserer Veranstaltungsformate planten. Da es zwei logische Schnittstellen zu den bestehenden Baukörpern gab, erarbeitete das Architektenteam eine ein- und eine zweigeschossige Variante. Letztendlich haben wir uns für die großzügigere Version entschieden.

Welche Maßnahmen setzen Sie zur Mitarbeiterentwicklung?

Wir nennen unser Programm Fill your life. Es beinhaltet Projekte und Maßnahmen, die die Bereiche Gesundheit, Bildung, Familienintegration und Kommunikation abdecken und unsere Mitarbeiter und deren Familien oft von der Geburt bis in die Pension hinein begleiten.

Die Kinderbetreuungsstätte Planet Filli Future erleichtert bestimmt vielen Eltern den Alltag. Wie sind Sie zu der Entscheidung gekommen, diese Betreuung zu ermöglichen?

Wir wurden für unser Projekt Fill your Familiy, das eine Menge an Angeboten für unsere Mitarbeiter und deren Familien beinhaltet, 2012 mit dem Familienoskar des Landes Oberösterreich ausgezeichnet. Jede Ehrung ist ein Ansporn, noch besser zu werden. Man kann sagen, Planet Filli Future ist nun quasi der Tupfen auf dem i.

Der Park 21 als Heimatstätte für Jungunternehmen der Region ist ein sehr interessantes Konzept. Wie kann man sich den Arbeitsraum vorstellen?

Wir haben alleine in diesem Jahr das Areal um über 30.000 m² erweitert. Der erste Mieter zieht noch heuer ein, der zweite wird spätestens in zwei Jahren folgen. Die Bürokonzepte werden sich dabei nach den individuellen Anforderungen des Kunden richten. Es gibt hier meiner Meinung nach auch kein Patentrezept – jedes Unternehmen benötigt seine eigene, ganz spezielle Bürolösung.

 

Architekt Hannes Ebner beleuchtet das Neubauprojekt und dessen Herausforderungen aus der gestalterischen Perspektive und erläutert, inwiefern die starke Unternehmenskultur von Fill die Architektur des Unternehmens prägt.

Wie sind Sie dieses „Mega-Projekt“ angegangen? Was waren die ersten Schritte?

In erster Linie zuhören, die Gedanken und Wünsche zwischen dem Gesagten herausfiltern. Mit offenen Augen durch den Bestand gehen, um Gewohntes, oft Gesehenes aufzugreifen und neu zu interpretieren. Für die ersten Schritte in der Umsetzung haben wir den Modellbau als Architektursprache gewählt – dieser hat den Grundstein für das weitere Projekt gebildet.

Was waren – aus gestalterischer Sicht – die größten Herausforderungen des Projekts?

Jede Architektur braucht einen soliden, funktionierenden technischen Hintergrund. Eine große Herausforderung war dabei die Hochwasserproblematik mit dem nahe gelegenen Gurtenbach. Die umgesetzten Schutzmaßnahmen sind für Außenstehende nicht erkennbar, aber für das Projekt stellten sie neben der Gestaltung die größte Hürde dar.

Inwiefern hat die Unternehmenskultur von Fill die Planung und Architektur geprägt?

Fill steht mitunter für Werte wie Innovation und Kompetenz, aber auch Harmonie. Für die Geschäftsführung war es besonders wichtig, dass diese Werte in der Architektur zum Ausdruck kommen. Jeder, der schon einmal bei Fill zu Besuch war und das Unternehmen besichtigt hat, ist von der Perfektion und der technischen Sauberkeit – gepaart mit Innovation und Kreativität – begeistert. Darüber hinaus wurde ein zentraler Fokus auf zeitloses und schnörkelloses Design gelegt. Diese funktionale Einfachheit war prägend für die architektonische Sprache.

Wie läuft der Know-how-Transfer zwischen den Abteilungen ab? Gibt es architektonisch inszenierte „Spontan-Treffpunkte“ wie gemeinsame Pausenzonen?

In jedem Stockwerk des neuen Bürogebäudes, aber auch im Bestandsgebäude, gibt es speziell gestaltete Begegnungszonen, die Platz für Kommunikation bieten. In der wärmeren Jahreszeit steht mit dem Kastaniengarten ein Außenbereich zur Verfügung, der die Natur und die Jahreszeiten spürbar macht.

 

Wilfried Fladl spricht über die Einbeziehung der Meinungen von Mitarbeitern in die Raumplanung des Neubaus und verrät, wo bei Fill die besten Ideen entstehen und warum es zu einer Zusammenarbeit mit Wiesner-Hager gekommen ist.

Inwiefern wurden die Mitarbeiter in die Raumplanung miteinbezogen?

Bei der Raumplanung wurden die jeweils betroffenen Teams und verantwortlichen Mitarbeiter involviert und konnten natürlich auch Ideen einbringen. Wir waren immer darauf bedacht, dass der aktuelle Stand der Planung auf unserer internen Kommunikationsplattform CORE, die unsere Teams weltweit virtuell vernetzt, präsentiert wurde. Somit konnten alle Mitarbeiter die Modelle und Planungen „in Echtzeit“ mitverfolgen.

Wo entstehen in Ihrem Unternehmen die besten Ideen?

Die Frage ist einfach beantwortet: immer und überall. Fast alle unsere Mitarbeiter beteiligen sich an der Generierung von neuen Ideen. Durch unser innovatives Ideenmanagement gelingt es uns, immer wieder Neues zu gestalten. So passt sich das Unternehmen laufend automatisch an die Erfordernisse im Wandel der Zeit an.

Warum haben Sie sich für Möbel aus dem Hause Wiesner-Hager entschieden?

Wir haben beim Ausbau ganz allgemein einen großen Wert auf regionale Wertschöpfung gelegt. Darüber hinaus hat Wiesner-Hager das beste Gesamtkonzept mitentwickelt und fungiert als unser langjähriger Einrichtungspartner. Andreas Fill und seine Frau Bettina fanden auch die neuesten Produkte – vor allem den Stapeltisch yuno – optisch und funktional sehr ansprechend und ins Design-Konzept passend. Die Bereitschaft und Offenheit für Sonderlösungen und die große Kompetenz in Sachen Stoffverarbeitung waren weitere prägnante Merkmale für die Zusammenarbeit.

 *Pegasus = von den Oberösterreichischen Nachrichten und der Raiffeisenlandesbank gestifteter Wirtschaftspreis, der herausragende Persönlichkeiten und Projekte würdigt, die besondere Akzente für die oberösterreichische Wirtschaft setzen.

 

Projektbeschreibung

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Im gehobenen Firmenrestaurant kamen pulse Lounge-Fauteuils und macao Bistrotische zum Einsatz.
  • Die 50 Arbeitsplätze wurden mit poi Drehstühlen, veron Schreibtischen bzw. foxx_eR elektrisch höhenverstellbaren Schreibtischen sowie mit speziell an die Höhe der Tische angepassten Apothekerschränken und Schiebetürenschränken der Serie float_fx ausgestattet.
  • Für die Begegnungs- und Kommunikations-zone wurden macao Stehtische ausgewählt.
  • Die Schulungs- und Besprechungsräume wurden mit nooi Kufenstühlen, pulse Lounge-Fauteuils und den neuen yuno Stapeltischen eingerichtet.
  • Für das Veranstaltungszentrum – den Fill Future Dome – wurden auf speziellen Wunsch der Bauherren und des Architekten flexibel positionierbare Sitzgelegenheiten (1er- bis 3er-Einheiten) geschaffen
  • Die Raum-Akustik des Eingangsbereichs und des Foyers wurde mit individuell gefertigten, magnetischen Filz-Elementen optimiert.

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