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Die 5 wichtigsten Bürotrends 2015

21.10.2014

Schöne neue Arbeitswelt: Die 5 wichtigsten Bürotrends 2015

Der Wettbewerb wird härter, der Konkurrenzdruck steigt. Noch arbeiten 70 % der Menschen in
traditionellen, starren Zellenbüros, doch im Zeichen der rasanten Entwicklung von Informations- und Kommunikationstechnologien wird Flexibilisierung zum Gebot der Stunde. Fünf große Trends bestimmen die Arbeitswelt und prägen die Planung und Gestaltung der Büros von morgen.

(1) Mobilität „total“
Smartphones, Tablets und Notebooks machen das Büro mobil und ortsunabhängig und gewähren freien Datenzugriff, überall und jederzeit. Viele Menschen arbeiten zunehmend auch in dezentralen Business Centers, zu Hause oder unterwegs. Die Möglichkeiten flexibler Büroarbeit werden damit völlig neu definiert.

(2) Vernetzung von Organisationen
Unternehmen entwickeln sich zu Netzwerkorganisationen. Klassische Hierarchien werden zunehmend abgelöst von dezentralen Netzwerken, in denen jeder seine Leistung einbringt – im Team und trotzdem unabhängig von Ort und Zeit. Traditionelle Büroarbeit verliert an Bedeutung. An ihre Stelle treten neue flexiblere Arbeitsformen, die besser auf die flacheren Organisationsstrukturen abgestimmt sind.

(3) Kommunikation wird zum Schlüsselfaktor
Dezentralisierung und Flexibilisierung stellen einen höheren Anspruch an die Qualität der Zusammenarbeit. Geschwindigkeit und Komplexität sind die Treiber der Kommunikationsbedürfnisse. Die moderne Technologie sorgt für den Speed, vielschichtige Zusammenhänge verlangen das direkte Gespräch. Dies erfordert geeignete Raumkonzepte für die face-to-face Kommunikation vor Ort.

(4) Der Effizienzdruck steigt
Die Organisation bestimmt den Raum: Gute Büroarchitektur definiert sich zukünftig noch mehr an den Anforderungen für effiziente Arbeitsprozesse. Flächenoptimierungen sowie intelligente Nutzungskonzepte – wie z.B. shared spaces – für den Bürobetrieb gewinnen stark an Bedeutung.

(5) Gestaltung wird wichtiger: Büros bekommen einen spürbaren Kreativitätsschub
Die großen IT-Konzerne leben es vor, immer mehr Firmen springen auf den Zug auf: Ob Google in Zürich oder Microsoft in Wien; dort lässt man sämtliche Sinne für sich arbeiten und bricht mit den verstaubten Vorstellungen von Büros: Da finden dann schon mal Meetings in einer Gondel statt oder werden Besprechungen in einer kuscheligen „Wohnzimmer-Lounge“ abgehalten. Diese Extravaganz ist aber kein Selbstzweck sondern dient einem höheren Ziel: Denn Innovationskraft braucht soziale Reibung in einem kreativen Umfeld.

Welche Konsequenzen sich aus diesen Trends für die Planung und Einrichtung von Büros ableiten lassen, spiegelt sich in den nachfolgenden Konzepten wider:

Mittelzone als Begegnungszone

  • Die Mittelzone nimmt zunehmend eine zentrale Rolle ein: Als „point of communication“ werden hier Ideenfindung, klassisches Business und Privates – mit Rückzugsmöglichkeit – zusammengeführt. Der klassische Arbeitsplatz wird tendenziell gestrafft und verkleinert, die arbeitsplatznahen Freiräume wandern in die Mittelzone.
  • Von einfachen Sitz-/ Stehlösungen über Working Cafés oder Crossways bis hin zu kreativen Lounges sind den Einrichtungsideen in diesen Begegnungszonen keine Grenzen gesetzt. Die Unternehmenskultur wird hier in sehr lebendiger Form spürbar. Von wohnlich lebendig bis zeitgeistig urban repräsentiert die
  • Mittelzone modernen Work-Life-Style.
  • Die offenen Strukturen der Mittelzone machen auch Akustik zu einem wichtigen Thema.



Sitz-/Steh-Arbeitsplätze und Lösungen für die Kommunikation im Stehen

  • Höhenverstellbare Arbeitsplätze bis zur Stehhöhe sorgen für mehr Bewegung und Abwechslung im Büro. Die Höhenverstellung erfolgt meist elektrisch oder mittels Gasfeder.
  • Kurze Besprechungen im Stehen – mit Unterstützung von Stehtischen und Barstühlen – sind nicht nur aus ergonomischer Sicht sinnvoll, sondern wirken sich auch positiv auf die Effizienz der Kommunikation aus. Studien zeigen, dass sie meist zielgerichteter sind als die üblichen Besprechungen im Sitzen (u.a. Studie der University of Missouri zur wachsenden Bedeutung von Stand-up Meetings).



Der Arbeitsplatz wird kompakter

  • Auf Grund der mobilen und platzsparenden Technik werden die Arbeitsplätze wieder deutlich kompakter und reduzierter (sowohl Einzel- als auch Bench-Arbeitsplätze). Die arbeitsplatznahen Freiräume werden zunehmend in „shared apaces“ wie Mittelzonen verschoben.
  • Auch wenn wir vom papierlosen Büro noch ein Stück weit entfernt sind, wird der benötigte Stauraum tendenziell weniger. Hauptgrund ist die fortschreitende elektronische Archivierung. Container, Sideboards und Trolleys werden dafür häufiger auch für kurze Besprechungen am Arbeitsplatz verwendet.
  • Dritte Ebenen bzw. Organisationspaneele werden designorientierter und peppen den Arbeitsplatz auf.



Farben & Materialien

  • Vielfältig und individuell, ohne eindeutige Trends; dafür aber architekturbetont und wohnlicher. Wichtig sind stilsichere Farbwelten, die Stimmungen in Räumen je nach Nutzungszweck beleben oder beruhigen, ohne das Büro in ein Disneyland zu verwandeln.
  • Technikintegration in den Kommunikationsbereichen
  • In Besprechungsräumen wird die professionelle Integration neuer Technologien für Visualisierung und Multimediaanwendungen immer wichtiger. Standardisierte Einbaulösungen für Verkabelung, Präsentation und Vernetzung sind state of the art.
  • Während Wireless-LAN längst in den meisten Kommunikationsräumen Einzug gehalten hat, etablieren sich zunehmend auch kabellose Präsentationssysteme. Netzwerk, Beamer oder Fernsehbildschirme lassen sich direkt von mobilen Endgeräten wie Notebooks oder Tablets über WLAN-Technologien ansteuern.
  • Videoconferencing – häufig in Form von Web-Konferenzen – ist stark im Kommen. Das erfordert die Planung geeigneter Raumlösungen, die qualitätvolle Net-Meetings unterstützen.

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